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Achtung Todes-Schnorchel!

ACHTUNG: TODES-SCHNORCHEL!💀 Gestern habe ich im Schwimmbad🏊 zwei Kinder mit zwei selbstgebauten Schnorcheln beobachtet. Sie sind mit einem ca. 1,50 m langen Gartenschlauch im zwei Meter-Becken auf Tauchkurs gegangen. An ein anderen Schnorchel haben sie eine VerlĂ€ngerung mit Panzerband befestigt. Dieser Schnorchel hatte ein GesamtlĂ€nge von etwa 70 cm. ACHTUNG: Solche Kinder-Experimente sind lebensgefĂ€hrlich! đŸ˜Č

Durch den Schnorchel wird ein zusĂ€tzlicher Totraum geschaffen. Die ausgeatmete Luft kann das Rohr nicht verlassen und es kommt zu einer Pendelatmung ☝. Das Kind atmet somit seine verbrauchte Luft erneut ein. Die ansteigenden Kohlendioxid-Konzentration bei abnehmenden Sauerstoffgehalt kann dann bereits nach wenigen AtemzĂŒgen lebensgefĂ€hrlich werden. Den gleichen Effekt hĂ€tte man, wenn sich das Kind eine PlastiktĂŒte ĂŒber den Kopf stĂŒlpen wĂŒrde. Nicht ohne Grund dĂŒrfen Schnorchel fĂŒr Erwachsene mit einem Innendurchmesser von ca. 2,8 cm NICHT lĂ€nger als 35 cm sein. Bei Kindern sind die Schnorchel aber noch KÜRZER!

Ein weitere wichtiger Punkt ist, dass der Wasserdruck pro Meter Tiefe um 0,1 bar ansteigt. in zwei Meter Tiefe sind das 1,2 bar (AtmosphĂ€rendruck plus Wasserdruck in zwei Meter Tiefe). Bereits eine Druckerhöhung von 0,05 bar auf den Brustkorb kann bei einem ĂŒberlangen Schnorchel sowohl die Atmung als auch den Gasaustausch in der Lunge gefĂ€hrden. Auch hier droht ein Erstickungstod💀💀💀! Bitte fragt bei Anschaffung eines Schnorchels fĂŒr euer Kind zuallererst beim FachhĂ€ndler ☝ nach! Teilt diesen Beitrag und informiert euer Umfeld darĂŒber, wenn ihr Kinder 👬👭 seht, die solche gefĂ€hrlichen Tauchexperimente veranstalten!